Das Thema für die Dekoration

Ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch, und das hoffentlich mit der Vorfreude auf die kommende Hochzeit

Wenn es darum geht, wie die Dekoration gestaltet werden soll, ist es oftmals hilfreich, wenn man sich ein eigenes Thema hierfür sucht. Mit Thema meine ich hier zum Beispiel die Festlegung der Farben, einem bestimmten Stil, etc.

Warum ist das wichtig? Ganz einfach: weil es Spaß macht! Denn dieses Thema zieht sich durch die gesamte Hochzeit wie ein roter Faden und es macht Freude, wenn die Dekorationen aufeinander abgestimmt sind, einzelne Dekorationselemente sich immer wieder finden.

Die einfachste Variation ist die Festlegung bestimmter Farben. Welche Farben liegen Euch am Herzen? Welche Farbkombinationen mögt Ihr besonders gern? Wer sich unsicher ist oder erst noch inspiriert werden möchte, könnte zum Beispiel mal in den Baumarkt gehen. Dort gibt es meinst unzählige Farbskalen in der Farbenabteilung. Einfach mal zugreifen, nebeneinander halten und schauen, was einem gefällt oder was gut zusammen aussieht.

Ein Blick auf die aktuelle Jahreszeit könnte auch hilfreich sein. Insbesondere im Hinblick auf die verfügbaren Blumen. Wer den Kostenfaktor nicht aus den Augen verlieren möchte, sollte sich bewusst machen, dass bestimmte Blumen zu bestimmten Jahreszeiten erheblich teuer sind, als zu deren üblichen Blühzeiten. Am besten prüft Ihr einfach mal, welche Blumen zur Hochzeit gerade aktuell sind und ob man daraus nicht schon was Schönes planen kann.

Ebenso sind nicht alle Dekorationselemente zu jeder Jahreszeit erhältlich. Hier ist es sinnvoll, bereits frühzeitig das Thema zu wählen um ggf. rechtzeitig für die Dekoration einkaufen zu können.

Wenn das gewünschte Thema steht, dann sollte dies so oft wie möglich aufgegriffen werden. Das wirkt sehr stilvoll. Beginnend mit der „Save-The-Date-Karte“, die bereits in den entsprechenden Farben und Stil gestaltet wird, über die gesamte Raum- und Tischdekoration, dem Autoschmuck, dem Brautstrauß, einfach alles, was denkbar ist. Wenn die Gäste spüren, das ein gut durchdachtes Konzept hinter der Planung steckt, DAS KOMMT AN!

Wir werden dieses Thema noch in den einzelnen Details vertiefen, für heute reicht es aber erst einmal als Anregung.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Ideen… bis bald!

Wir wollen heiraten – und nun?

Wir wollen heiraten – und nun?

So banal, wie dies vielleicht klingen mag, beim genaueren Hinschauen entpuppt sich diese Frage als durchaus berechtigt. Wenn in einer Beziehung alle Zeichen auf grün stehen und der Entschluss gefasst wird, den Bund für´s Leben einzugehen, dann… ja, was dann?

Das Grundproblem bei der Planung einer Hochzeit ist doch in der Regel, dass das frisch verlobte Pärchen nicht wirklich viel Erfahrung mit so etwas hat. Üblicherweise heiratet man ja nicht alle paar Jahre auf´s Neue und kennt sich mit dem Ablauf bestens aus.

In diesem Blog möchte ich Euch in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder ein paar kleine Tipps und Tricks geben. So romantisch es auch wäre, die Planung einer Hochzeit einfach aus dem Bauch heraus zu machen, es gibt viele Stolpersteine, die einem hierbei im Weg liegen können. Das heißt natürlich nicht sofort, dass die Planung ohne Ahnung von vornherein schief gehen muss, keineswegs. Es hat jedoch andere Auswirkungen.

Bei fast allen Pärchen, die Ihre Organisation schlecht vorbereitet angehen, entsteht durch unplanmäßige Ereignisse oder Gegebenheiten ein erheblicher Planungsstress. Das kann die Vorfreude deutlich dämpfen. Daher sollte man bei aller Romantik zwischendurch ruhig mal einen kühlen Kopf kriegen und sich ein paar Gedanken über die grundlegenden Eckpunkte machen.

Fangen wir auch hier mit dem banalsten an: Geld. Für eine Hochzeit benötigt man in aller Regel mehr oder weniger finanzielle Mittel. Wie viel man bereit ist, auszugeben, ist eine der elementarsten Grundüberlegungen, die es bei der Planung gibt. Wenn Euch eine einfache standesamtliche Hochzeit ausreicht und gar keinen großen Zirkus wollt, wird dies natürlich erheblich preiswerter, als wenn Ihr Eure entferntesten Verwandten und Bekannten in einer großen und eindrucksvollen Feier teilhaben lassen wollt.

Bevor Ihr anfangt, Eure Feier zu planen, überlegt Euch daher unbedingt ein festes Budget, welches Euch zur Verfügung steht. Gibt es vielleicht auch kleine Zuschüsse, z.B. aus dem Elternhaus? Wenn Ihr Euch darüber im Klaren seid, stellt ein genauer Betrag jetzt den Rahmen Eurer finanziellen Möglichkeiten dar. Haltet Euch bei der gesamten Planung daran. Ein späteres Überschreiten ist zwar nicht grundsätzlich verboten, die gesamte Planung sollte sich aber an dieses Budget orientieren und ein Überschreiten mit allen Mitteln vermieden werden, denn Ihr habt Euch bei der Festlegung zu Beginn ja schließlich etwas dabei gedacht.

Durch das Budget ist dem Grunde nach schon grob einschätzbar, welche Möglichkeiten Ihr für Eure Feier habt. Daher stellt sich jetzt die zweite Frage aus dem oberen Absatz: Wie groß soll die Feier denn eigentlich werden und wie viele Gäste möchte ich einladen?

Die Größe der Feier, die räumlichen Notwendigkeiten und vieles mehr richtet sich üblicherweise daran, wie viele Gäste Ihr einladen möchtet. Es scheiden sich die Geister darüber, ob es so etwas wie eine „gesellschaftliche Verpflichtung“ gibt, bestimmte Personen aus dem Verwandten- oder Freundeskreis einzuladen. Bei meiner Planung erinnere ich meine Paare aber immer wieder daran: „Hey! Es ist Euer Tag! Ihr seid der Mittelpunkt und alles, was Ihr plant und macht, macht es in erster Linie für Euch und nicht für jemand anderen.“

Was bedeutet das jetzt konkret? Wenn Ihr mich fragt, es gibt so etwas wie eine „Verpflichtung“ nicht. Ihr dürft einladen, wen Ihr wollt, aber auch genauso gut, jemanden nicht einladen. Anhand des Budgets kann man schon grob einschätzen, wie viele Gäste man sich „leisten“ kann. Stehen auf der Liste zu viele, müsst Ihr konsequent streichen. Sind Personen dabei, mit denen Ihr eigentlich gar nichts zu tun habt, z.B. der Bekannte des Freundes eines Freundes, der eingeladen ist oder der Cousin zweiten Grades, den Ihr nur vom Namen und einigen Familienfotos kennt? Diesen müsst Ihr nicht zwingend einladen, nur weil er zur Verwandtschaft gehört. Ladet Euch wirklich nur die Menschen ein, bei denen es Euch allein etwas bedeutet, wenn sie mit Euch Euren Tag erleben dürfen. So viele „Euchs“ in einem Satz, ich denke, Ihr versteht genau, was ich meine.

Ihr wisst nun, wie viel Geld Euch zur Verfügung steht und habt eine grobe Vorstellung über den Umfang der Feier. Sehr gut. Mit diesen beiden Basisinformationen könnt Ihr euch ein KONZEPT ausdenken.

Eine Hochzeitsfeier macht umso mehr Spaß, wenn ein sogenannter „roter Faden“ sie durchläuft, ein bestimmtes Thema, dass zu Euch passt. Ein Motto oder die Farbkombination der Dekoration. Die Jahreszeit, in der die Hochzeit fällt, eignet sich optimal als Aufhänger hierfür. Mit einem guten Konzept fällt die Planung viel leichter, da Ihr selbst dann schon bestimmte Vorstellungen habt und auch Euren Dienstleistern leichter erklären könnt, was Ihr wünscht.

Was alles zu einem guten Konzept gehört, welche Möglichkeiten sich bieten und was es so alles zu beachten gibt, das erzähle ich Euch beim nächsten Mal.